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Lebenstraum Tiny House

Wohnen auf minimalstem Raum, ohne Schnickschnack, nur das Nötigste. Klingt herrlich befreiend, nicht wahr? Warum das Leben auf kleinstem Platz zum ganz großen Luxus werden kann.

 

Wer träumt nicht vom Heim auf eigenem Grund und Boden? Für viele geht es dabei aber oft nicht um endlose Quadratmeter Eigenbesitz, sondern vorrangig um ganz viel Lebensqualität.

In diesem Kontext sind Tiny Häuser begehrt wie nie zuvor. Denn sie versprechen den Fokus auf das Essenzielle, kommen dem Wunsch nach Downsizing, einem autarken Alltag und einem Leben ohne Überfluss nach.

Foto (c) Clay Banks on Unsplash

Foto (c) Andrea Davis on Unsplash

 

Die Wurzeln der Minihaus-Bewegung gehen dabei auf die Architektin Sarah Susanka zurück, deren Buch „The Not so Big House – A Blueprint for the way we really live“ 1997 die kleinen Wohnhäuser erstmals in den Mittelpunkt rückte, die Vorteile und ganz besondere Architektur wie Wohnraum-Aufteilung zeigte.

 

Was macht das Tiny House aus?

Das moderne Leben häuft in der Regel viel Besitz an. Das macht unflexibel, ist einengend und unnötig. Vollgeladen mit sämtlichem Ballast, der im Grunde gar nicht benötigt wird, streben viele Menschen danach, sich selbst zu befreien und sein materielles Hab und Gut auf ein Minimum zu konzentrieren.

Diese Selbstbeschränkung kann zur enormen Bereicherung in der Lebensqualität werden. Viel Platz gibt es im Tiny House nicht, mit einziehen kann somit nur das Allerwichtigste. Platz für Freiheit, Leben, Zeit und Raum soll entstehen. Eine Philosophie und trendige Bewegung, die immer mehr Anhänger findet.

Foto (c) Aysegul Yahsi on Unsplash

 

Wie „groß“ ist das Minihaus?

Als Tiny House gilt, wenn nicht mehr als 50 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung stehen. Der benötigte Platz variiert aber sehr individuell. Die Modelle starten bei vielen Herstellern ab 14 Quadratmetern und sind meistens für zwei Personen konzipiert.

Die Aufteilung und Trennung der Wohnräume ist dabei ein besonderes Merkmal wie architektonische Herausforderung. Ganz nach dem Motto „klein aber fein“ ist ein Tiny House so designt, dass der verfügbare Raum ideal ausgenutzt wird ohne einengend zu wirken.

 

Was sind die Vorteile und Kosten?

Die Minihäuser benötigen nur wenig Platz, die Investitionskosten sind überschaubar, sie sind meist flexibel wie mobil und verfügen häufig über nachhaltige Technik. Oft sind sie mit Bio-Toiletten, Solarpaneelen, Regenwasser-Auffanganlagen & Co. versehen. Ein Plus für Umwelt und Natur.

Auch architektonisch und in Sachen Design stehen die Modelle großen Einfamilienhäusern in nichts nach. Im Gegenteil: komfortable Badezimmer, funktionale Küchen und loftige Wohnbereiche sind bei vielen Herstellern lichtdurchflutet und perfekt in der Aufteilung.

Je nach Ausstattung und Erscheinungsbild variieren die Kosten für eine Anschaffung zwischen € 30.000 bis € 100.000.

Wer sich in seinem handwerklichen Know-how befähigt sieht, kann sich auch selbst ans Werk machen. In vielen Büchern, Youtube-Videos und Anleitungen im Internet ist gut beschrieben, wie es funktioniert, sich selbst sein ganz individuelles Tiny House zu bauen.

 

Buchtipps

Buch "Tiny Houses" von Brent Heavener, AT Verlag

Buch "Tiny House: Live Small, Dream Big" von Brent Heavener, Verlag Random House UK

Buch "Der Weg zum eigenen Tiny House" von Alexandra Wagner, Verlag epubli

Titelbild (c) Roberto Nickson on Unsplash

 

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