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Die teuersten Gewürze der Welt

Geschmacksexplosion gefällig? Neben Salz und Pfeffer gibt das Gewürzregal allerhand erlesene Aromen her, die zwar in der allgemeinen Küche kaum bekannt, dafür aber umso wertvoller sind. Fünf exklusive Gewürze, die herkömmlichen Speisen das gewisse Etwas verleihen – manch einer wiegt dabei den Wert eines neuen Kleinwagens auf…

 

Safran: Das Luxus-Gewürz schlechthin

Foto (c) iStockphoto.com

Heutzutage kann fast alles künstlich hergestellt und nachgeahmt werden – das gilt vor allem für Geschmäcker und Gewürze. Bisher noch nicht gelungen: das feine Aroma von Safran nachzuempfinden. Dieses kann bislang nur in aufwendiger Handarbeit gewonnen werden.

Versteht sich demnach von selbst, dass man es hier mit einem sehr teuren Geschmacksverstärker zu tun hat. Zudem kann es nur innerhalb von zwei Wochen in einem Jahr geerntet werden – aus speziellen Krokusblüten, die nur an zwei Tagen blühen.

Arbeiter zupfen pro Blüte drei Fäden aus der Pflanze. Um ein Kilogramm Safran zu erhalten, benötigt es rund 200.000 der Pflänzchen.

Kosten für 1Kg: rund EUR 6000.– bis EUR 15000.–

 

Vanille: So heißbegehrt wie lecker

Eis, Joghurt, Kuchen, Torten – Vanille vermuten wir in fast allen Süßspeisen, die wir kennen. Sogar die Kosmetikbranche lockt mit zarten Düften der süßen Vanille. Aber auch hier macht der Gewinnungsprozess das Gewürz zu einem der teuersten der Welt.

Die Ernte gestaltet sich nämlich sehr aufwendig wie zeitintensiv. Sie wird aus unterschiedlichen Orchideenarten gewonnen bzw. deren Früchten, wobei die Blüten von Hand bestäubt werden. Nach dem Pflücken muss ein langwieriger Fermentationsprozess eingehalten werden. Faktoren, die die echte Vanille im Einkauf sehr kostspielig machen.

Kosten für 1Kg: ca. EUR 700.– bis EUR 2.000.–

Foto (c) Chelsea Audibert on Unsplash

 

Aji-Charapita-Chili: Das teuerste Gewürz der Welt

Hier sprechen wir wirklich von dem kostenintensivsten Geschmacksverstärker, der weltweit zu finden ist. Und auch hier ist der Grund wiederum der Gewinnungsprozess. Nur rund 3.000 Früchte der Chilischote werden in einem Erntejahr gewonnen.

Aufgrund der geringen Menge werden Rekordpreise von bis zu EUR 24.000.– pro Kilogramm erzielt. Dabei wächst die Pflanze sehr langsam, alle Früchte müssen per Hand geerntet werden. Im Geschmack verzaubert der frische Chili mit Schärfe, aber auch einer sehr fruchtigen Nuance, was sie so begehrt macht.

Kosten für 1Kg: bis zu EUR 24000.–

 

Chiltepin: Die Mutter aller Chilis

Hier spricht man von der reinen Urform des Chilis – und genau das macht sie so teuer. So gut wie alle Chili- wie Paprikasorten haben sich aus Chiltepin entwickelt. Die Pflanze ist sehr empfindlich und lässt sich nicht anbauen oder kultivieren.

Sie gedeiht nur wild. Wächst sie erstmal, werden aus den roten Beeren Gewürzmischungen hergestellt, die es preislich in sich haben.

Kosten für 1Kg: EUR 540.–

 

Andaliman-Pfeffer: der König der Pfeffersorten

Ebenso wie Chiltepin lässt sich auch der Andaliman-Pfeffer nicht züchten, sondern wächst wild in der freien Natur. Genauer: in der Wildnis Sumatras, wo die Pflanzen für die Ernte der Früchte erst gesucht werden müssen.

Dies gestaltet sich oft sehr schwierig, denn die Samen werden von Vögeln verbreitet, sie wachsen deswegen oft nur sehr sporadisch, einzeln und an schwer zu erreichenden Stellen. Kein Wunder, dass der Pfeffer, der eher fruchtig im Aroma ist, extrem viel kostet…

Kosten für 1Kg: ca. EUR 450.–

Titelbild (c) Tamanna Rumee on Unsplash

 

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