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Back to the Roots

Ehe der Kunststoff Mitte des 20. Jahrhunderts seinen Siegeszug antrat und den Ski zum Massenprodukt machte, wurden Ski komplett aus Holz gefertigt. Heute erlebt das Material ein wahres Revival.

 

Immer mehr kleine Ski-Manufakturen setzen in der Herstellung besonders hochwertiger Ski auf Holz und andere natürliche Materialien. Für diese wahren Ski-Freaks sind Ski kein Massenprodukt, sondern Liebhaberobjekte. Hier unsere 3 Favoriten aus der Nische. Für Freaks, die wirklich etwas Besonderes suchen.

 

Skifahren als Zen-Meditation

Was haben Madonna und Antonio Banderas gemeinsam? Sie fahren ZAI-Ski. Die Schweizer Luxusmarke baut Ski aus Holz und Stein weit abseits des Massenmarktes und -geschmacks. CEO Benedikt Germanier war früher einmal Banker an der Wallstreet, schmiss irgendwann hin, um in eine kleine Skimanufaktur in den Bündner Bergen einzusteigen.

Bei seinen Skiern geht es ihm um Perfektion im Zen-buddhistischen Sinn. "Ich will, dass sich die Leute was an die Füße schnallen, das so gut ist, dass sie es nicht mehr spüren", sagt er. Der Name "Zai" kommt aus dem Rätoromanischen und bedeutet "zäh".

Das Modell Disruptor ist der dynamische Einstieg in die Welt von ZAI mit einer Oberfläche aus Kautschuk. Der ZAI Stone hat einen Obergurt aus Stein. Dank dem Verbund mit dem Trägermaterial wird der Schiefer druckstabil, dämpfend und biegbar. Seine wahre Größe kommt vor allem auf harten Pisten zur Geltung.


Modell Disruptor: EUR 1950.–
Modell Stone: EUR 5900.– (gesehen bei ski-man.de)
Mehr Infos: zai.ch

 

Der Ski, der regeneriert

Für den leidenschaftlichen Skifahrer Chris Dexle stand schon immer fest: Einen Top-Ski kann man nur aus Holz machen. Das heißt: Er muss zumindest einen Holzkern haben. Dexle baut deshalb hochwertige Ski mit Vollholzkern. "Als organischer Stoff passt sich Holz verschiedenen Bedingungen an und hat sogar eine gewisse Regenerationsfähigkeit" verrät Dexle.

"Wenn der Ski viel gefahren wird, dann verliert er über den Tag an Vorspannung, er wird weicher. Ein Holzski erholt sich dann wieder über Nacht, genau wie sein Fahrer." Die Oberflächen schmücken ausgesuchte Edelholzfurniere, aber auch Carbon oder einzigartige Schiefersteine. Bei den Furnieren gibt es unendlich verschiedene Farben und Muster.

Dexles Favourite: Indischer Apfel. So eine furnierte Oberfläche braucht natürlich mehr Pflege als herkömmliche Kunststoffbeschichtung. Aber: Jeder Ski ist ein Unikat, weil bekanntlich kein Baum dem anderen gleicht.


Allmountain-Modelle bietet Dexle schon ab EUR 699.– (ohne Bindung) an.
Für individuelle Kombis mit Edelholz, Altholz Schiefer etc. gibt es individuelle Angebote ab EUR 1000.–
Mehr Infos: dexle.de

 

Der Ski Marke Eigenbau

Der gelernte Tischler Gerald Aichriedler bietet in seiner Werkstatt im österreichischen Mondsee handgemachte Skier an – entweder von ihm nach individuellem Kundenwunsch oder vom Kunden selbst unter seiner Anleitung gefertigt. Letzteres ist ab EUR 790.– möglich – im Vergleich zum Premium-Segment der Skiindustrie ist das sehr fair bepreist.

Der Unterschied: Ein Ski aus dem Skiwerk ist ein selbst gemachtes Einzelstück mit individuellem Design. Und er ist auf maximale Langlebigkeit ausgerichtet. Wie die großen Firmen auch, fertigt Aichriedler seine Skier in Sandwich-Bauweise. Die Basis bildet meist ein Eschenholzkern, bei dem es ganz wesentlich darauf ankommt, dass er richtig "hergehobelt" wird.

Eine harmonische Kurve beim Ski sorge für eine harmonische Kurve auf der Piste, verrät er. Der Rest wird mit Kunstfasern (Carbon, Fiberglas) gemacht. Der Belag ist aus speziell gesintertem Kunststoff, der Wachs besser aufnehmen kann als billige Produkte.


Workshop-Termine unter: skiwerk.at

 

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